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    <title>il giardino</title>
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    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>blue sky</dc:creator>
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    <title>This is how I work</title> 
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    <description>
      (Ein St&amp;ouml;ckchen, ein St&amp;ouml;ckchen! Nathalie von &lt;a href=&quot;http://cucina-casalinga.blogspot.de/2013/05/this-is-how-i-work-so-als-kochbloggerin.html&quot;&gt;Cucina Casalinga&lt;/a&gt; hat mich gefragt, wie ich das so mache mit dem Bloggen.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja. &lt;i&gt;Work&lt;/i&gt; ist wahrlich etwas anderes. Gottseidank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Blogger-Typ&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zwischen Befindlichkeiten, Fotos, Essen, Reiseeindr&amp;uuml;cken, Sekundenaufregern et cetera m&amp;auml;andernder Mischmaschblogger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ger&amp;auml;tschaft digital&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein viereinhalb Jahre altes Netbook mit flackerndem Bildschirm, aber guter Tastatur&lt;br /&gt;
zum Lesen, Klicken und Bloggen.&lt;br /&gt;
Ein Desktoprechner mit gro&amp;szlig;er Festplatte und gr&amp;ouml;&amp;szlig;erem Monitor f&amp;uuml;r die Fotoverwaltung und -Bearbeitung.&lt;br /&gt;
Eine Canon 60D (wenn ich Zeit und Lust auf das gro&amp;szlig;e Ding habe), eine Canon Ixus 125 HS zum immer dabeihaben (z. B. alle Chinafotos). &lt;br /&gt;
Mein Handy ist so oldschool, ohne Internet und Touchscreen, mir k&amp;auml;me der Begriff &lt;i&gt;digital&lt;/i&gt; schon &amp;uuml;bertrieben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ger&amp;auml;tschaft analog&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Arbeitsweise&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&amp;Auml;h. Wenn mir was einf&amp;auml;llt, setze ich mich hin und tippe? &lt;br /&gt;
Dann dr&amp;uuml;cke ich auf Ver&amp;ouml;ffentlichen und verbringe ich einige Zeit damit, im Nachhinein Tippfehler und holprige Formulierungen zu verbessern. Um nicht zu sagen viel Zeit. Warum ich das nicht schon vorher abschlie&amp;szlig;e, wei&amp;szlig; ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal mache ich so eine Art Fotocollage (urspr&amp;uuml;nglich mal abgeguckt von &lt;a href=&quot;http://gaga.twoday.net/&quot;&gt;Fr. Gaga&lt;/a&gt;), dazu habe ich mir ein mathematisches Raster &amp;uuml;berlegt, welches maximal viele M&amp;ouml;glichkeiten bietet, Fotos im Format 3:2 (hochkant oder quer) plus jeweils 3 Pixel Steg dazwischen zu arrang... So genau wollt ihr das nicht wissen? Okay, ist sowieso angesichts immer feiner aufl&amp;ouml;sender Bildschirme mittlerweile viel zu klein (der &lt;a href=&quot;http://peddi.blogger.de&quot;&gt;Peddi&lt;/a&gt; macht das auch viel besser, weil per Klick aufzoombar), weswegen ich plane, mein Bloglayout irgendwann deutlich zu verbreitern, was aber angesichts der seltenen Postingfrequenz noch nicht dringend genug schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwalten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Textpad (superduper Editor f&amp;uuml;r basalen Text) f&amp;uuml;r l&amp;auml;ngere Eintr&amp;auml;ge, oder um z. B.&lt;br /&gt;
im Urlaub Notizen festzuhalten, die sp&amp;auml;ter mal zu Eintr&amp;auml;gen aufgeblasen werden.&lt;br /&gt;
Kleinere Eintr&amp;auml;ge tippe ich fast immer direkt ins Blogeintragsfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;berhaupt brauche ich eine zehnfingerf&amp;auml;hige Tastatur und ein Textfeld, um &amp;uuml;berhaupt&lt;br /&gt;
einen Text hervorzubringen. Ich vermute, wer mir beim Formulieren zugucken muss,&lt;br /&gt;
wird wahnsinnig, weil ich gewisserma&amp;szlig;en mit der Tastatur denke, &lt;a href=&quot;http://web.archive.org/web/20070618072128/http://bluesky.blogg.de/eintrag.php?id=258&quot;&gt;beim Tippen ununterbrochen ausbessere, umstelle, umformuliere und wieder Satzteile l&amp;ouml;sche&lt;/a&gt; (blogg.de derzeit down, deswegen Link auf Webarchiv). Ich bin so sehr auf digitale und korrigierbare Texteingabe konditioniert (und darin vergleichsweise schnell); wenn ich mit Stift oder gar Schreibmaschine mehr als nur Stichw&amp;ouml;rter festhalten m&amp;uuml;sste, ich w&amp;uuml;rde wahnsinnig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lightroom f&amp;uuml;r Bildverwaltung und -Nachbearbeitung bzw. Gimp zum Bearbeiten direkt von der Speicherkarte, wenn&apos;s nicht anders geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bookmarks verwalte ich nicht. Leseempfehlungen sammle ich per quote.fm, deren Feed ich links unten &lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2206175/&quot;&gt;automatisch einblende&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wo sammelst Du Deine Blogideen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin impulsgetrieben, suche nicht und sammle nicht. Etwas muss mich besch&amp;auml;ftigen, mir gefallen (oder aufregen) und blogbar sein. Das kann ein Link sein, der &amp;uuml;ber Twitter kam, ein gelungenes Essen, das Ergebnis einer Fototour oder auch nur irgendetwas, was gerade in meinem Innern vor sich geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut f&amp;uuml;rs Bloggen/im Internet?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
H&amp;auml;?&lt;br /&gt;
Doch, einen Tipp habe ich: Wenn ihr viele Fotos macht, legt euch soetwas wie Lightroom zu. Erst, wenn man nicht mehr aufw&amp;auml;ndig an jedem einzelnen Bild herumfrickeln und mit Dateiordnern hantieren muss, stellt man fest, wieviel Zeit man schon mit stupidem, v&amp;ouml;llig unn&amp;ouml;tigen Kram verschwendet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe inzwischen alle m&amp;ouml;glichen Getting-Things-Done-Tools durch, Cloud oder lokal, mobil oder station&amp;auml;r, und am Ende doch nichts durchgehalten. Auf der Arbeit zumindest tut es eine Kombination aus &quot;Mails erst als gelesen markieren, wenn eine damit verbundene Aufgabe abgehakt ist&quot; und einer A5-Kladde mit stichpunktartigen Notizen, in der ich Aufgaben mit Markierungen versehe. Termine sind in Outlook, synchronisiert auf dem Handy (mit Erinnerungsfunktion), alles andere vergesse ich leider oft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gibt es neben Telefon und Computer ein Ger&amp;auml;t ohne das du nicht leben kannst?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nicht leben &lt;i&gt;k&amp;ouml;nnen&lt;/i&gt; ist ein starkes Wort. Sagen wir lieber: nicht leben &lt;i&gt;m&amp;ouml;chten&lt;/i&gt;, dann w&amp;auml;ren das Kamera und Espressomaschine. Fr&amp;uuml;her h&amp;auml;tte ich auch noch Vibraphon oder zumindest Gitarre genannt, aber leider ist mein Bed&amp;uuml;rfnis, t&amp;auml;glich ein Instrument in die Hand zu nehmen, mit der Zeit eingeschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Na klar, als Universaldilettant kann ich ganz viele Dinge ein bisschen besser als der Durchschnitt. Bin aber letztlich in kaum etwas wirklich gut.&lt;br /&gt;
(Ich glaube, mich in andere reinversetzen kann ich ganz gut.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nichts. Also nichts Spezielles. Wenn ich Musik h&amp;ouml;ren will, h&amp;ouml;re ich Musik, aber dann blogge ich meist nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie ist dein Schlafrhythmus &amp;#8211; Eule oder Nachtigall?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eule. Aufstehen um halb acht, ins Bett um Mitternacht. Meine produktivste Tageszeit ist zwischen drei Uhr nachmittags und zwanzig Uhr, das ist im B&amp;uuml;ro allerdings zuweilen etwas doof.  Was das Bloggen angeht, muss ich aufpassen, nicht allzu sp&amp;auml;t vorm Zubettgehen aufzuh&amp;ouml;ren, vor allem wenn das Thema mich emotional mitnimmt, sonst bleibe ich wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eher introvertiert oder extrovertiert?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Beides im Wechsel, ausgepr&amp;auml;gt. Es macht mir wenig aus, vor vielen Leuten zu reden (oder auch zu singen), ich kann gut Meetings leiten oder aufdrehen und die Rampensau geben. Aber Interaktion kostet mich immer sehr viel Energie (vor allem verbale Kommunikation), weswegen ich mich im Gegenzug  zeitweise ganz von anderen zur&amp;uuml;ckziehen muss, um wieder ins Lot zu kommen. Ich bin auch nicht gut in Smalltalk, da kann es je nach Gegen&amp;uuml;ber auch schon mal sein, dass ich kontaktscheu und unbeholfen wirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer sollte diese Fragen auch beantworten?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Hat das Schneeballsystem denn nicht sowieso schon alle getroffen? Frau &lt;a href=&quot;http://lunally.blogger.de&quot;&gt;Lunally&lt;/a&gt;, m&amp;ouml;gen Sie? (Ich w&amp;uuml;rde ja gerne noch Frau Diagonale anstupsen, aber die bloggt ja nichts mehr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der beste Rat, den du je bekommen hast?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;s&gt;Wear sunscreen!&lt;/s&gt; Ich wei&amp;szlig; nicht. Vielleicht, dass die Welt nicht untergehen wird, wenn ich mal nein sage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Noch irgendwas Wichtiges?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sie kochen alle nur mit Wasser. Alle.
      
    </description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>giardino</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 giardino</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-14T17:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://giardino.blogger.de/stories/2247564/">
    <title>Eine Woche China: Shanghai (Tag 8)</title> 
    <link>http://giardino.blogger.de/stories/2247564/</link>
    <description>
      Mein letzter Morgen in China. Ich wache auf und blicke drau&amp;szlig;en vor dem Hotel auf der gegen&amp;uuml;berliegenden Seite der mehrspurigen Hauptverkehrsstra&amp;szlig;e auf eine Gruppe Menschen, die synchron und offenbar mit gelben Papptafeln in der Hand gemeinsam eine Choreographie auff&amp;uuml;hren, in etwa wie Tai-Chi, nur irgendwie schneller. Es ist wieder kurz nach Acht, also vielleicht etwas &amp;Auml;hnliches wie auf der Baustelle in Shenzhen. Nach ein paar Minuten sind sie verschwunden und ich habe leider nicht mitbekommen, ob sie ins Geb&amp;auml;ude gegangen sind. Bei uns w&amp;auml;re das jedenfalls gut als Flashmob durchgegangen.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130423-img_3053.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Nach dem Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck dauert es eine Weile, bis mich ein Taxi mitnimmt &amp;#8211; die vorgesehene Fahrt ins Zentrum ist vielen offenbar zu kurz &amp;#8211; und ich fahre zum ersten Kunden, wo ich mich mit zwei Kollegen treffen werde, die mich begleiten und f&amp;uuml;r mich dolmetschen werden. Es geht auf die Nangpu Bridge &amp;uuml;ber den Fluss (einen Eindruck, wie lang die ist, bekommt man &lt;a href=&quot;http://lg.blogger.de/stories/2245685/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;), und auf der anderen Seite auf einer Hochstra&amp;szlig;e quer durch die s&amp;uuml;dliche Innenstadt. Wenn die Hochhaussiedlungen am s&amp;uuml;dwestlichen Stadtrand noch arrangiert und gestaltet wirken, ist hier nur noch ein chaotischer Wald von Hochh&amp;auml;usern. Ich dachte wirklich, das Thema h&amp;auml;tte ich so langsam durch, aber ich bin abermals v&amp;ouml;llig erschlagen von der schieren Menge und offensichtlichen Unordnung, in der sie stehen.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130423-img_3093.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Nangpu Bridge
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130423-img_3110.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;was das ist, konnte ich leider nicht herausfinden
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130423-img_3113.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;praktisch: Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerbr&amp;uuml;cken&lt;/center&gt; 

Nach einem netten, aber nicht allzu ergiebigen Kundenbesuch gehen wir gemeinsam mit zwei Angestellten des Kunden in ein Restaurant und bekommen einen Einzeltisch. Es gibt Fr&amp;uuml;hlingsrollen, ged&amp;uuml;nsteten Fisch, gef&amp;uuml;llte Teigtaschen, knusprig gebratene kleine Scampis, Reisb&amp;auml;llchen mit Muscheln, frittierte H&amp;uuml;hnerfl&amp;uuml;gel, geschmortes Gem&amp;uuml;se mit Pilzen, ... ich k&amp;ouml;nnte das wirklich jeden Tag essen. Inklusive dem obligatorischen hei&amp;szlig;en Tee dazu.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130423-img_3125.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Wir besuchen anschlie&amp;szlig;end noch einen zweiten Kunden, ebenfalls ein entspannter Besuch, immerhin bekomme ich schon einen ganz guten Eindruck davon, in welcher Umgebung und mit welchen Priorit&amp;auml;ten die Kunden unsere Produkte nutzen, was sie gut finden und wo sie Verbesserungen w&amp;uuml;nschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege m&amp;ouml;chte mir noch ein wenig Shanghai zeigen, so fahren wir mit dem Taxi eine ganze Weile lang ins Finanzviertel (ich hatte ihm nicht gesagt, dass ich dort schon war, aber ich fand das auch nicht schlimm, auch nochmals mit einem Einheimischen dorthin zu fahren). Im Taxi h&amp;auml;ngen wir beide unseren Gedanken nach. Ich denke daran, was f&amp;uuml;r eine unfassbare Sache, dass seit 1980 praktisch kaum mehr Geschwisterkinder in China auf die Welt kommen (auch wenn es auf dem Land wohl immer schon Ausnahmen gab und in j&amp;uuml;ngster Zeit aufgrund der Nachteile in der demographischen Entwicklung die Politik generell wieder davon Abstand nimmt). Dass der Staat sich &amp;uuml;berhaupt herausnimmt, Schwangerschaften zu &lt;i&gt;genehmigen&lt;/i&gt;. Dass infolge dieser Politik M&amp;auml;dchen &amp;ouml;fter abgetrieben wurden (was der Staat wohl nur bedingt erfolgreich verbieten konnte), so dass mindestens ein F&amp;uuml;nftel der jungen M&amp;auml;nner ganz ohne Frau bleiben muss. Unfassbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Hochhausansammlungen finden sich &amp;uuml;berraschend kleine, niedrig bebaute Viertel mit kleinen Alleen, man f&amp;uuml;hlt sich wie in Europa. Der Kollege schenkt mir im Namen seines Teams eine kleine Tafel mit Figuren der chinesischen Oper, die eher etwas... nein, &amp;uuml;ber Geschenke soll man nichts sagen. &amp;Uuml;berhaupt bin ich super betreut worden und ich konnte in dem Ma&amp;szlig; mitmachen oder f&amp;uuml;r mich sein, wie es f&amp;uuml;r mich gut war &amp;#8211; f&amp;uuml;r mich die ideale Form von Gastfreundschaft. Wir laufen am Flu&amp;szlig;ufer entlang, sehen diesmal die alten Geb&amp;auml;ude des &lt;i&gt;Bunds&lt;/i&gt; auf der anderen Seite des Flusses, kaufen uns einen Kaffee bei Starbucks, und mein Kollege erz&amp;auml;hlt, wie gl&amp;uuml;cklich er ist, hier in Shanghai bei unserer Firma arbeiten zu k&amp;ouml;nnen, wo er doch eigentlich vom Land kommt, als Kind in der Landwirtschaft aufgewachsen, und es eine gro&amp;szlig;e Konkurrenz von jungen Leuten gibt, die von dort aus in die gro&amp;szlig;en St&amp;auml;dte dr&amp;auml;ngen.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130423-img_3176.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Wir verabschieden uns, ich fahre zur&amp;uuml;ck zum Hotel und verbringe noch ein paar Stunden in der Hotellobby bei freiem Internet, und in der klimatisierten, zu kalten Luft sp&amp;uuml;re ich, dass sich meine Erk&amp;auml;ltung wohl nicht l&amp;auml;nger niederk&amp;auml;mpfen l&amp;auml;sst. Schlie&amp;szlig;lich steige ich in die Metro, fahre ein paar Stationen und erf&amp;uuml;lle mir noch einen Traum, n&amp;auml;mlich einmal mit der Magnetschnellbahn zu fahren, die von hier zum internationalen Flughafen f&amp;uuml;hrt. (Hier bitte die Stoiber-Rede einsetzen.) Wow, das ist cool. Auch wenn sie nur 300 statt 430 km/h f&amp;auml;hrt &amp;#8211; die volle Geschwindigkeit gibt&apos;s nur zur Rushhour &amp;#8211; und es drau&amp;szlig;en l&amp;auml;ngst dunkel ist, ist es schon ein Erlebnis, wie schnell man beschleunigt wird. Was dann aber auch das Problem ist; die 40 km Strecke bis zum Flughafen sind nach nicht einmal 10 Minuten auch schon wieder zur&amp;uuml;ckgelegt, ein sehr kurzes Erlebnis. Mit umgerechnet 5&amp;euro; bei vorliegendem Flugticket aber auch sehr, sehr preiswert. Ich h&amp;auml;tte allerdings gedacht, dass man nur von Windger&amp;auml;uschen begleitet dahinschwebt, nicht dass noch so viele motorenartige Ger&amp;auml;usche und Rumpeln dabei sind. 

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130423-img_3184.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Einchecken, Passkontrolle (auf den Bildschirmen laufen perfekt inszenierte Imagefilme der Immigration-Beh&amp;ouml;rde, die sie als Dienstleister des Passagiers portr&amp;auml;tieren &amp;#8211; Motto: &lt;i&gt;The Power of Smile&lt;/i&gt;), Warten am Gate, bis wir schlie&amp;szlig;lich um halb zw&amp;ouml;lf abends mit dem Flugzeug abheben, &amp;uuml;ber China fliegen, die Mongolei, halb Sibirien, n&amp;ouml;rdlich von Moskau, &amp;uuml;ber Warschau und Breslau schlie&amp;szlig;lich nach M&amp;uuml;nchen. Diesmal bin ich richtig m&amp;uuml;de, habe keinen Sinn f&amp;uuml;r Filme und schlafe deutlich mehr als beim Hinflug. Auch drau&amp;szlig;en gibt es nichts zu sehen, was das Image der vollkommenen &amp;Ouml;dnis der Mongolei und Sibiriens irgendwie korrigieren w&amp;uuml;rde. Nach dem Umstieg nach N&amp;uuml;rnberg bin ich schlie&amp;szlig;lich gegen 10 Uhr wieder zuhause und freue mich, die M&amp;ouml;we wieder in den Arm nehmen zu k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Fazit: Wow. Was f&amp;uuml;r eine Woche. Man wird in seinem angenehm-ges&amp;auml;ttigten Grundgef&amp;uuml;hl, die Welt drehe sich um Europa, ganz sch&amp;ouml;n zurechtgestutzt. Es wundert mich nicht mehr, dass deutsche Manager seit Jahren so chinafixiert sind, denn hier spielt ganz offenbar die Musik, weltwirtschaftlich gesehen, auf Produktions- wie auf Verbrauchsseite. Ich finde den Pragmatismus bewundernswert, mit dem die Chinesen diesen irren Spagat zwischen alter Kultur und Supermoderne, Staatskommunismus und Turbokapitalismus, gro&amp;szlig;er Armut und gro&amp;szlig;en Verm&amp;ouml;gen meistern und dabei offenbar aufgeschlossen und humorvoll bleiben. Und doch, der Einzelne gilt im Zweifelsfall nichts, auch Konsum und kleine pers&amp;ouml;nliche Freiheiten sind nur geduldet, solange sie der Staatsideologie dienen, der &amp;Uuml;berwachungsstaat lastet auf dem Alltag mit seinen abertausenden privaten und staatlichen Sicherheitsleuten &amp;uuml;berall, &amp;Uuml;berwachungskameras und umfassender Kontrolle der elektronischen Kommunikation, dazu das Wissen um die Vorschriften bis in die allerprivatesten Belange hinein, den Zwangslagern und die exzessiv angewendete Todesstrafe, all das hinterl&amp;auml;sst in Summe ein zwiesp&amp;auml;ltiges Gef&amp;uuml;hl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin schon auch wieder froh, zur&amp;uuml;ck in meinem alten, vielleicht etwas verschnarchten und satten, aber freien Mitteleuropa zu sein.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130423-img_3194.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;

&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2245641/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/prev.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;voriger Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/topics/china&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/up.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;zur Serie&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/center&gt;
      
    </description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 giardino</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://giardino.blogger.de/stories/2245641/">
    <title>Eine Woche China: Shanghai (Tag 7)</title> 
    <link>http://giardino.blogger.de/stories/2245641/</link>
    <description>
      Viel zu fr&amp;uuml;h klingelt der Wecker, aber schon um halb acht f&amp;auml;hrt in der N&amp;auml;he einer der Shuttlebusse der Firma ab, um meinen Kollegen und mich zum etwas 20 Kilometer entfernten Firmenstandort zu bringen. Auf Google Maps liegt unser Firmengeb&amp;auml;ude noch weitgehend in der Pampa, deswegen bin ich irritiert, dass wir auf dem Weg dahin quasi nur durch bebaute Stadtviertel fahren. Bis ich begreife: Der gesamte Pudong New District ist eine einzige, uferlose Neuansiedlung der vergangenen Jahre. Hier wurden und werden alle 1-2 Kilometer Trabantenst&amp;auml;dte von Wohnhochh&amp;auml;usern hochgezogen, jedes Viertel in Bauweise und Fassaden jeweils gleich gestaltet, die Viertel untereinander jedoch unterschiedlich und recht vielf&amp;auml;ltig. Hunderttausende von Wohneinheiten mit vermutlich gutem Komfort, sicher auch einigerma&amp;szlig;en teuer. Zwischendrin immer auch mal ein kleines Viertel von nur 2-3st&amp;ouml;ckigen, pseudoeurop&amp;auml;ischen H&amp;auml;usern mit geneigten Ziegeld&amp;auml;chern, S&amp;auml;ulchen, Veranden oder sonstwie so, wie man sich einen Mix von alten europ&amp;auml;ischen Baustilen vorstellen kann. Hier d&amp;uuml;rften die Immobilien erst recht kaum mehr erschwinglich sein f&amp;uuml;r normale Angestellte. Und ich frage mich, wo diese ganzen Menschen arbeiten. Wie sie dorthin kommen (denn die Stra&amp;szlig;en sind im Berufsverkehr zwar voll, aber nicht hoffnungslos verstopft, und Metros gibt es hier drau&amp;szlig;en noch nicht). Wo sie einkaufen. Wo sie sich treffen. Sitzen so viele einfach zuhause? Irgendwie passt das in meiner Vorstellung noch nicht zusammen. Immerhin ist hier der Motorroller als Verkehrsmittel schon deutlich verbreiteter als in der Innenstadt. 

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130422-img_3003.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Mein deutscher Kollege berichtet, er sei am Sonntag auf der gro&amp;szlig;en Automesse gewesen, von der inzwischen behauptet wird, sie sei zur wichtigsten der Welt aufgestiegen. Und er habe noch nie so viele Menschen gesehen. Zu den meisten, besseren Marken h&amp;auml;tte es schon gar keinen Zutritt gegeben, es sei denn man habe eine spezielle Einladung auf den Stand gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Firma treffe ich erst einmal eine Menge chinesischer Kollegen, die ich schon von ihren Deutschlandbesuchen oder zumindest &amp;uuml;ber Mailverkehr kannte. Die B&amp;uuml;ros sind ausschlie&amp;szlig;lich Gro&amp;szlig;raumb&amp;uuml;ros mit Abst&amp;auml;nden zwischen den Reihen und Pl&amp;auml;tzen, die bei einer Sicherheitsbegehung im deutschen Werk nicht durchgegangen w&amp;auml;ren. Aber es ist hell und freundlich, so wie die Leute auch, und irgendwie bin ich stolz, gemeinsam mit all diesen Kollegen zur gleichen Firma zu geh&amp;ouml;ren, mit der gleichen Liebe zu den gleichen Produkten, nur eben in einem ganz anderen Teil der Welt. &amp;Uuml;brigens haben sich viele der Kollegen westliche Vornamen zugelegt. Sie hei&amp;szlig;en James, Ella, Michelle, Eric oder Mimi, und diese Vornamen stehen auch zus&amp;auml;tzlich zum eigentlichen auf ihren Visitenkarten. So sehr es mir nat&amp;uuml;rlich das Namenmerken und das Ansprechen erleichtert, irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen. W&amp;uuml;rde ich mir in einer chinesischen Firma einen chinesischen Vornamen geben? Und warum k&amp;ouml;nnen wir alle offenbar nicht lernen, wie man ihre Namen richtig spricht? So schwierig sind sie doch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte ein mehrst&amp;uuml;ndiges Training, bei dem ich Kollegen vom lokalen Vertrieb und Service etwas &amp;uuml;ber die bei uns gefertigten Produkte beibringe, die sie verkaufen und warten sollen. Es ist anstrengend, meine Stimme kratzt schon stark und ohne Paracetamol und Nasenspray h&amp;auml;tte ich das wohl geschmissen. Immerhin, die Teilnehmer sind sehr zufrieden. In der Mittagspause warte ich im Foyer und mir f&amp;auml;llt auf, wie im Atrium im ersten Stock jeweils mehrere Gr&amp;uuml;ppchen von 2-3 Frauen in gleicher Richtung auf dem Gang den Lichthof mehrfach umrunden, in ein leises Gespr&amp;auml;ch vertieft und in zeitlupenhaft langsamer Gehbewegung. Am Tag zuvor schon hatte ich am People&apos;s Square ganz &amp;auml;hnlich Frauen gesehen, wie sie in kontinuierlich langsamem Schritt sich unterhaltend einen Weg entlang gingen. Es wirkt auf mich wie Nonnen in einem kl&amp;ouml;sterlichen Kreuzgang, sehr meditativ und sch&amp;ouml;n, wie eine gute Art, mittags Pause zu machen. Andere Kollegen wiederum sitzen versunken an ihren Tischen, den Kopf auf den Unterarmen und machen ein Nickerchen. Wie oft habe ich mir schon gew&amp;uuml;nscht, dass diese Sitte in Deutschland akzeptiert w&amp;auml;re. (seufzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde in ein wenige Kilometer entferntes richtiges Restaurant eingeladen. Sehr schick. Und der typische, runde Tisch steht diesmal in einem separaten kleinen Raum. Das wirkt elit&amp;auml;r oder fast konspirativ, aber hey, wenn ich ein Gesch&amp;auml;ftsessen mit wichtigen Partnern oder Kunden h&amp;auml;tte, so ein kleiner, eigener Raum w&amp;auml;re die ideale Umgebung. Aber auch so gefallen mir die chinesischen Restaurants sehr; das gemeinsame Essen in kleinen H&amp;auml;ppchen von den gleichen Speisen auf dem gro&amp;szlig;en Drehteller, und an dem runden Tisch sieht jeder jeden und ist Teil der Tischgemeinschaft und des Gespr&amp;auml;chs; es gibt im Gegensatz zu unseren typischen, rechteckigen Tischen schlicht keinen Platz, an dem man vom Gespr&amp;auml;ch abgeschnitten sein k&amp;ouml;nnte (was mir sonst leider immer mal wieder passiert). Die Kollegen &amp;#8211; so wie schon die anderen Kollegen in Shenzhen zuvor &amp;#8211; bestellen f&amp;uuml;r mich f&amp;uuml;rsorglich Messer und Gabel mit. Aber mein Ehrgeiz mit den St&amp;auml;bchen ist gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Inzwischen kann ich sogar mit Hilfe der St&amp;auml;bchen schon die kleinen, gegrillten Scampis essen, ohne die H&amp;auml;nde f&amp;uuml;rs Abrei&amp;szlig;en des Kopfes zuhilfe nehmen zu m&amp;uuml;ssen. Ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen dauert l&amp;auml;nger als anderthalb Stunden, ohne dass einer meiner Kollegen anfinge, unruhig auf die Uhr zu blicken; ich bin mir nicht sicher, ob das nur eine Ausnahme f&amp;uuml;r mich, den Gast, ist, oder ob grunds&amp;auml;tzlich die B&amp;uuml;ro- bzw. Pausenzeiten nicht ganz so streng gesehen werden. Wir fahren schlie&amp;szlig;lich zur&amp;uuml;ck zum B&amp;uuml;ro, ich schreibe noch ein paar Mails, und um viertel vor f&amp;uuml;nf fangen die allermeisten an, ihre Sachen zusammenzupacken und nach drau&amp;szlig;en zu str&amp;ouml;men, wo die ersten Firmen-Shuttlebusse schon wieder warten, die Leute auf den jeweiligen Linien nach Hause zu bringen, meist mit einer halben bis zu anderthalb Stunden Fahrzeit. Das bedeutet auch, dass die meisten Kollegen hier von neun bis um f&amp;uuml;nf arbeiten, Montag bis Freitag. Minus Mittagspause w&amp;auml;ren das deutlich weniger Wochenarbeitsstunden als bei uns, was mich &amp;uuml;berrascht. Andererseits (ich habe vergessen, mal nachzufragen) d&amp;uuml;rften sie deutlich weniger Urlaubstage haben, insofern werden wir unter dem Strich in Deutschland sicher kaum untervorteilt sein.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130422-img_3006.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Klischeebild&lt;/center&gt; 

Die Fahrt geht zur&amp;uuml;ck durch die Trabantenst&amp;auml;dte und nach einer Dreiviertelstunde sind wir wieder im Hotel. 
&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130422-img_3009.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Ich suche mir per Google Maps einen nahegelegenen Supermarkt, um ein bisschen nach besonderen Lebensmitteln zu schauen. Es ist ein Walmart-Supercenter (was immer das auch hei&amp;szlig;en mag), und ich verbringe sicher eine ganze Stunde darin, bis ich schlie&amp;szlig;lich mit ein paar T&amp;uuml;tchen Gew&amp;uuml;rzen (Szechuanpfeffer, 5 Spices etc.), kandierten Fr&amp;uuml;chten (offenbar sind getrocknete und kandierte Fr&amp;uuml;chte in China Grundnahrungsmittel) und Tee hinaus in den Regen zu treten. Wenn so gar kein Englisch auf den Packungen steht, wird es eben etwas schwierig. (Erst zuhause in Deutschland stelle ich fest, dass fast alle Waren l&amp;auml;ngst abgelaufen waren. Super, Walmart!) Auf dem Weg zum Hotel zur&amp;uuml;ck f&amp;auml;llt mir auf, dass die Wohnviertel in diesem Stadtteil zumeist &lt;i&gt;Gated Communities&lt;/i&gt; sind, mit Toren und hohen Z&amp;auml;unen und Wachpersonal. Ist das nur Arroganz? Oder Angst? Ich hatte bislang nichts davon geh&amp;ouml;rt, dass China allzu sehr unter Stra&amp;szlig;enkriminalit&amp;auml;t litte, also beispielsweise vergleichbar mit den gro&amp;szlig;en amerikanischen St&amp;auml;dten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regen beobachte ich eine Frau, die lautlos auf ihrem Elektroroller im mehrspurigen Berufsverkehr f&amp;auml;hrt, einh&amp;auml;ndig, in der anderen Hand ein Regenschirm. Ohne Helm. Und ohne Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends h&amp;auml;nge ich nat&amp;uuml;rlich noch eine Weile am Fenster und mache ein paar sehnsuchtsvolle Fotos der blinkenden Skyline.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130421-img_3001.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2247537/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/prev.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;voriger Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/topics/china&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/up.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;zur Serie&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2247564/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/next.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;n&amp;auml;chster Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
      
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  <item rdf:about="http://giardino.blogger.de/stories/2247537/">
    <title>Eine Woche China: Shanghai (Tag 6)</title> 
    <link>http://giardino.blogger.de/stories/2247537/</link>
    <description>
      Wecker ausgemacht und prompt heftig verschlafen. Egal, nach Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck im Hotel (diesmal gibt es auch westliches Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck mit Schokocroissant) mache ich mich auf, mit der Metro ins Zentrum zu fahren. Leider ist es ziemlich dunstig, es wird also nicht allzu einfach, mit meiner kleinen Kompaktknipse gute Fotos zu machen. Eine Einzelfahrt in der Shanghaier Metro f&amp;uuml;r ein paar Stationen kostet 3 oder 4 RMB, das sind umgerechnet h&amp;ouml;chstens 50 Cent. Am Eingang zu den Bahnsteigen muss man an jeder Station durch eine Sicherheitsschleuse, wo das Gep&amp;auml;ck gescannt wird. Die Wagen sind m&amp;auml;&amp;szlig;ig voll, es ist aber auch ein freier Tag, an dem vor allem chinesische St&amp;auml;dtetouristen unterwegs zu sein scheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich steige nach einmal umsteigen erst einmal mitten im Finanzdistrikt aus, zwischen Fernsehturm und den Wolkenkratzern. Darunter sind die derzeitige Nummer 4 und 12 der h&amp;ouml;chsten Geb&amp;auml;ude der Welt, n&amp;auml;mlich das Shanghai World Financial Center (der Flaschen&amp;ouml;ffner, knapp 500m hoch) und der Jin Mao Tower (der pagodenhafte Turm, 420 m). Der Shanghai Tower (der verdrehte mit den zerzausten Kranhaaren obenauf, geplant 632 m hoch) wird nach seiner Fertigstellung im n&amp;auml;chsten Jahr dann das zweith&amp;ouml;chste Geb&amp;auml;ude der Welt sein, nach dem Burj Khalifa in Dubai. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinn.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130421-img_2745.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Einmal mit vielen vor allem chinesischen Touristen auf dem kreisf&amp;ouml;rmigen Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerweg rund um die gro&amp;szlig;e Kreuzung, dann geht es weiter mit der Metro eine Station weiter westlich, auf die andere Seite des Flusses, wo die Nanjing Lu ist, die Haupteinkaufsstra&amp;szlig;e Shanghais. Beim Auftauchen aus dem Untergrund stehe ich vor einem gro&amp;szlig;en Apple-Shop, der offensichtlich heillos &amp;uuml;berlaufen ist.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130421-img_2749.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Ich laufe die Nanjing Road zur&amp;uuml;ck zum Flussufer (&amp;raquo;Bund&amp;laquo; genannt), um Pudong nochmals in der ber&amp;uuml;hmten Gesamtansicht zu sehen und zu fotografieren. Nach den Tagen der Schw&amp;uuml;le tut es richtig gut, dass hier vielleicht nur 13, 14 Grad herrschen. Nur der Wind ist unangenehm feucht und kalt.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130421-img_2764.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Zur&amp;uuml;ck dorthin, wo ich hergekommen war und die stark belebte Stra&amp;szlig;e noch weiter, &amp;uuml;ber den Century-Platz bis zum People Square, einer Park-Oase mitten im Zentrum, wo es neben Gr&amp;uuml;nfl&amp;auml;chen, B&amp;auml;umen und B&amp;auml;nken auch ein paar kleine Fahrgesch&amp;auml;fte f&amp;uuml;r Kinder gibt. Zwei Frauen und ein Mann bitten mich, ein Foto von ihnen zu machen. Eine der jungen Frauen kommt mit mir auf Englisch ins Gespr&amp;auml;ch, wo ich herk&amp;auml;me, sagt dann sogar &lt;i&gt;Guten Tag&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Wie geht es Ihnen&lt;/i&gt; auf Deutsch, sie seien aus der Provinz in der N&amp;auml;he und als Ausflug in Shanghai. Was ich denn hier t&amp;auml;te, ob ich das erste mal in China und Shanghai sei usw. Sehr nettes Gespr&amp;auml;ch. Am Ende fordert sie mich auf, doch mit ihnen zu irgendeiner Tee-Zeremonie-Demonstration zu kommen, die nur einmal im Jahr stattfinde. Dauerte auch nur 20 Minuten. Ich verneine freundlich (was ich mehrere Male tun muss und mir schwerf&amp;auml;llt, ihr kennt meine Schwierigkeiten, nein zu sagen), denn schlie&amp;szlig;lich habe ich noch einen Tag Arbeit am Rechner vor mir.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130421-img_2797.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Ich streife ein wenig weiter durch den Park, und bereits am Ausgang am anderen Ende werde ich von zwei jungen Frauen gefragt, ob ich sie fotografieren w&amp;uuml;rde, dann ein &amp;auml;hnliches Gespr&amp;auml;ch mit einer der beiden, sehr nett, und am Schluss versucht sie auch, mich zum Besuch dieser Teezeremonie zu &amp;uuml;berreden, zu der ihre Freundin und sie jetzt gehen w&amp;uuml;rden, schlie&amp;szlig;lich g&amp;auml;be es das nur heute. Und nur 20 Minuten! Ich verneine wieder vielmals und fahre schlie&amp;szlig;lich mit der Metro zur&amp;uuml;ck zum Hotel, schlie&amp;szlig;lich ist schon der Nachmittag angebrochen und ich muss auch noch eine Kleinigkeit essen (McDonalds, nat&amp;uuml;rlich). Zun&amp;auml;chst lege ich die beiden Begegnungen unter der Rubrik &lt;i&gt;die Leute sind sehr offen und freundlich und kommen gerne mit Fremden ins Gespr&amp;auml;ch&lt;/i&gt; ab. Erst im Nachhinein, je l&amp;auml;nger ich dar&amp;uuml;ber nachdenke, waren die Treffen zu gleichf&amp;ouml;rmig und teilweise bis ins Detail gleich formuliert, als dass ich wirklich noch daran glaube, dass das nicht Leute auf gezieltem Touristenfang waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur&amp;uuml;ck im Hotel lasse ich mir im einigerma&amp;szlig;en luxuri&amp;ouml;sen Zimmer ein Bad ein, K&apos;s Choice l&amp;auml;uft leise auf dem Handy, und ich entspanne mich wunderbar. Schlie&amp;szlig;lich ist es vier Uhr, als ich mich an den Rechner setze und arbeite, und es macht sogar richtig Spa&amp;szlig;, so dass ich erst irgendwann vor Mitternacht den Bildschirm zuklappe. Zwischendurch laufe ich immer mal wieder ans Fenster und fotografiere die Skyline in allen Schattierungen des Abendlichts, diesmal auch zur anderen Seite hin, Richtung Finanzdistrikt und den Hochh&amp;auml;usern, vor denen ich am Vormittag noch stand. Bl&amp;ouml;d nur, dass mir der Klimawechsel wohl nicht ganz so gut getan hat, ich sp&amp;uuml;re wie langsam eine Erk&amp;auml;ltung aufzieht. Zwischendurch lese ich auch mal ein bisschen meine Timeline auf Twitter. Dass das nur geht, weil ich eine VPN-Verbindung in unser Firmennetz in Deutschland habe, ist allerdings bedr&amp;uuml;ckend. Twitter, Youtube, Facebook, all das und vermutlich noch viel mehr an Quellen und Netzwerken l&amp;auml;sst sich von China aus nicht aufrufen.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130421-img_2820-klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;(auch in &lt;a href=&quot;http://sichtfeld.blogger.de/static/antville/sichtfeld/images/20130421-img_2820-gross.jpg&quot;&gt;gr&amp;ouml;&amp;szlig;er&lt;/a&gt;)&lt;/center&gt;

&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2247382/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/prev.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;voriger Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/topics/china&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/up.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;zur Serie&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2245641/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/next.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;n&amp;auml;chster Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
      
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    <dc:subject>china</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://giardino.blogger.de/stories/2247382/">
    <title>Eine Woche China: Reisetag (Tag 5)</title> 
    <link>http://giardino.blogger.de/stories/2247382/</link>
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      Die Handyweckersache hat super funktioniert, und mit den Ohrst&amp;ouml;pseln habe ich gut geschlafen. Das Wetter hat etwas gedreht, die Dauerdunstglocke ist jetzt von ein paar blauen L&amp;ouml;chern durchsetzt und es weht ein kr&amp;auml;ftiger Wind vom Meer her, man kann die leicht salzige Luft sogar riechen.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130419-img_2504.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Gut, dass hier vieles auch auf Englisch steht. (Lieblingsschild)&lt;/center&gt; 

Ein letztes Mal zur Messe (samt Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck dort), ich hatte eine Sache vergessen zu recherchieren. Auf dem R&amp;uuml;ckweg kaufe ich in der &lt;i&gt;Fashion Mall&lt;/i&gt; des Viertels (so steht es drau&amp;szlig;en am Geb&amp;auml;ude; gottseidank ist ja doch einiges immer auch noch auf Englisch beschildert) zwei kurz&amp;auml;rmelige Hemden. Wer jetzt ein Kaufhaus mit ein paar gro&amp;szlig;en Gesch&amp;auml;ften erwartet, liegt falsch. Stattdessen ergibt sich ausgehend vom Atrium mit den Rolltreppen im 1. Stock ein Gewirr von schmalen G&amp;auml;ngen mit unz&amp;auml;hligen Kleinstgesch&amp;auml;ften, alle nur so 3-4 Meter breit und tief, von denen die allermeisten nur Mode f&amp;uuml;r Frauen anbieten, weswegen ich eine Weile durch die G&amp;auml;nge laufe, bis ich finde, was ich suche. In Deutschland reicht mir Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e L, ich kaufe daher lieber gleich mal XL (was sich sp&amp;auml;ter immer noch fast als zu eng erweist). 

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130420-img_2675.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Mit dem Taxi zum Flughafen um nach Shanghai zu fliegen, wo ich Anfang der Woche in unserer Niederlassung nochmal ein paar Vertriebskollegen schulen soll sowie Kunden besuchen will. Das Boarding beginnt erst mit &amp;uuml;ber zwei Stunden Versp&amp;auml;tung und selbst danach stehen wir noch ewig mit dem Flugzeug am Gate rum. Es ist dr&amp;uuml;ckend hei&amp;szlig; und ich bin froh &amp;uuml;ber mein kurzes Hemd. Um die Zeit zu &amp;uuml;berbr&amp;uuml;cken, spielt schon mal das Bordprogramm einen Film: &lt;i&gt;ParaNorman&lt;/i&gt;, eine verschroben-sch&amp;ouml;ne Stop-Motion-Animation &amp;uuml;ber einen Jungen, der von st&amp;auml;ndigen Visionen und Besuchen verstorbener Verwandter genervt wird (englisch mit chinesischen Untertiteln). Gro&amp;szlig;artig! Mittendrin klappen die Monitore vor dem Start ein, wir fliegen los, die Monitore klappen irgendwann wieder aus, und: Ein anderer Film. Gnaa! &lt;i&gt;Robot &amp;amp; Frank&lt;/i&gt;, eine Kom&amp;ouml;die &amp;uuml;ber einen &amp;auml;lteren Herrn (ein paar Jahre in der Zukunft), der von seinem Sohn einen Hausroboter gestellt bekommt, der verhindern soll, dass sein Vater immer weiter abbaut. Der denkt aber gar nicht daran, sondern... aber seht ihn euch selbst an. Aber verratet bitte nicht das Ende, denn auch dieser unterhaltsame Film wird nach drei Viertel seiner Zeit wieder zur&amp;uuml;ckgeklappt, bevor wir in Shanghai landen. Grrrr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder eine lange Fahrt im Dunkeln vom Flughafen ins Hotel nahe dem Stadtzentrum, wieder mit offenen Augen und Kinnlade die riesige Stadt und ihre Lichter bestaunt. Im Hotel ist auch ein Kollege untergebracht; wir trinken noch gemeinsam in der Lobby ein Bier. Genie&amp;szlig;e vor dem Schlafen noch eine Weile die erste Aussicht aus meinem Hotelfenster im 20. Stock. 

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130420-img_2684.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Morgen w&amp;uuml;rde die einzige Gelegenheit f&amp;uuml;r ein bisschen Besichtigungen sein (ich liebe es, alleine nur mit Kamera durch eine neue Stadt zu streifen). Andererseits w&amp;uuml;rde ich aber auch mindestens 6 Stunden in Deutschland liegen gebliebene Aufgaben abarbeiten m&amp;uuml;ssen. Ich stelle den Sockenwecker auf fr&amp;uuml;h.

&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2247376/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/prev.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;voriger Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/topics/china&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/up.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;zur Serie&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2247537/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/next.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;n&amp;auml;chster Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
      
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  <item rdf:about="http://giardino.blogger.de/stories/2245380/">
    <title>Eine Woche China: Shenzhen (Tag 1)</title> 
    <link>http://giardino.blogger.de/stories/2245380/</link>
    <description>
      &lt;b&gt;Montag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem ganzen Arbeitstag am Montag abends f&amp;uuml;r eine Stunde nach Hause und anschlie&amp;szlig;end gleich zum Flughafen. Einer meiner besten Freunde aus Studientagen und zudem China-erfahrener Kollege fliegt auch und wird mir in den n&amp;auml;chsten zwei Tagen geduldig ein wenig die praktischen Dinge wie Reisen, Taxifahren, Essen bestellen usw. n&amp;auml;herbringen, wor&amp;uuml;ber ich ganz froh bin, denn China ist mit Abstand das fremdeste und entfernteste Reiseziel, was ich bislang hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In M&amp;uuml;nchen kurz vor Mitternacht Abflug nach Hongkong, 11 Stunden Flug, Economy. Ich schlafe schlecht, um nicht zu sagen praktisch gar nicht. Positiv gesehen komme ich endlich dazu, im Bordprogramm noch nicht gesehene Filme nachzuholen. Skyfall zum Beispiel (schlechter als erwartet, trotz vieler ironischer Elemente &amp;#8211; beknackte Story, und der Typ homosexuell angehauchter, vermutlich irgendwie franz&amp;ouml;sisch wirken sollender B&amp;ouml;sewichte mit Julian-Assange-Ged&amp;auml;chtnisfrisuren erm&amp;uuml;det mich mittlerweile), den Hobbit (besser als bef&amp;uuml;rchtet, trotz &amp;Uuml;berl&amp;auml;nge und reichlich Actiongewirbel &amp;#8211; irgendwie wie ein Wiedersehen mit alten Freunden plus ein paar neuen) und Oh Boy (trotz wenig Handlung netter und gut gespielter Loser-Film, w&amp;auml;re was f&amp;uuml;rs zdf.neo-Sp&amp;auml;tprogramm). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flug geht &amp;uuml;ber das schwarze und das kaspische Meer, den Aralsee &amp;#8211; wieviel Strecke das ist, wieviel endloses Land. &amp;Uuml;ber der tibetischen Hochebene &amp;ouml;ffne ich das Rollo und sehe &amp;uuml;ber hunderte Kilometer nur auf trockene, unbewohnte (und vermutlich ebenso unbewohnbare) Berglandschaften. Eine erste Ahnung von der unfassbaren Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e Chinas.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130416-img_2124.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Im Dunkeln kommt die Stewardess mit gef&amp;uuml;llten Getr&amp;auml;nkebechern vorbei, ich nehme ein Wasser und wecke meinen Nachbarn, indem ich mit dem Unterarm einen Becher Orangensaft mitnehme und &amp;uuml;ber ihn sch&amp;uuml;tte. Wie peinlich! Doch er bleibt total entspannt, tupft ein wenig rum und meint freundlich, halb so wild, seiner Hose w&amp;auml;re das eh schon egal und macht wieder die Augen zu. Wow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag nachmittag Ortszeit kommen wir in Hongkong an. Wir bleiben am Flughafen, von wo aus man direkt mit der F&amp;auml;hre nach Shenzhen fahren kann, unserem Ziel. Man muss sogar nicht einmal das Gep&amp;auml;ck aus- und wieder einchecken, man gibt sein Gep&amp;auml;ck-Tag einfach am F&amp;auml;hrschalter ab und bekommt den Koffer sp&amp;auml;ter nach Ankunft mit dem Boot auf dem Festland. Auf dem Flughafen Hongkong erstmals Menschen mit Atemmasken gesehen, wie man sie aus den Nachrichten kennt. Angesichts der vor kurzem erst aufgetretenen neuen Form der Vogelgrippe in Shanghai jedoch viel weniger als erwartet, was sp&amp;auml;ter auch in Shanghai selbst so sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die chinesische Passkontrolle ist easy, jedenfalls reibungsloser als der amerikanische immigration check. Am Schalter wie auch schon in Hongkong Hinweise auf eine aktuelle Einfuhrbeschr&amp;auml;nkung f&amp;uuml;r irgendein Pulver. Erst ein paar Tage sp&amp;auml;ter begriffen, dass es um Milchpulver geht; nachdem es in China unl&amp;auml;ngst einen Skandal mit verunreinigtem Milchpulver gab, scheinen findige H&amp;auml;ndler derzeit alle &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/milchpulver130.html&quot;&gt;Best&amp;auml;nde in Europa aufzukaufen&lt;/a&gt;, um sie teuer in China zu verticken, wo man europ&amp;auml;ischen Produkten wohl mehr vertraut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist warm und die Luft sehr feucht. Wir stehen &amp;uuml;ber eine halbe Stunde am Taxistand Schlange, schlie&amp;szlig;lich im fr&amp;uuml;hen Abenddunkel im Fahrtwind der runtergelassenen Fenster die erste Fahrt durch eine fremde Welt und den leicht chaotischen Verkehr mit viel Gehupe. Eine halbe Stunde fahren wir quer durch die Stadt zwischen unz&amp;auml;hligen Hochh&amp;auml;usern, die ein wenig schicker und nicht ganz so verdichtet daherkommen wie die Wohnsilos Hongkongs. (Fotobandempfehlung am Rande: Michael Wolf, &lt;a href=&quot;http://photomichaelwolf.com/#architecture-of-densitiy/2&quot;&gt;Architecture of Density&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shenzhen (sprich: Schenschenn, mit weichem sch in der Mitte wie im Wort Garage) ist eine der irrwitzig explodierten St&amp;auml;dte Chinas. Vor drei&amp;szlig;ig Jahren lebten im Fischer&amp;ouml;rtchen samt Landkreis rund 30.000 Menschen. Dann beschloss man, eine Sonderwirtschaftszone zu errichten, vor allem wegen der direkten Nachbarschaft zum Wirtschaftsriesen Hongkong, und heute leben hier mehr als 10 Millionen Menschen. Vor allem die Elektronikindustrie mit Konzernen wie Huawei und Foxconn hat sich angesiedelt und man kann mit Sicherheit behaupten, dass wir alle irgendwelche Gegenst&amp;auml;nde besitzen, in denen hier produzierte Bauteile stecken. Von ganzen Produkten, die hier produziert werden (f&amp;uuml;r Apple beispielsweise) ganz abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hotel angekommen essen wir im kleinen Restaurant zu Abend, ich nehme  Bandnudeln mit Ingwer und Rindfleisch. Eigentlich mein erstes echtes Essen mit St&amp;auml;bchen (meine wenigen, j&amp;auml;mmerlichen Versuche in chinesischen Restaurants in Deutschland z&amp;auml;hle ich mal nicht). Klappt. Anschlie&amp;szlig;end ziehe ich in der Bank gegen&amp;uuml;ber chinesisches Bargeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hotellobby steht ein Automat, der anbietet, was man so braucht - z. B. Zigaretten, Schokoriegel, einen Rasierer. Oder doch lieber eine T&amp;uuml;te H&amp;uuml;hnerf&amp;uuml;&amp;szlig;e zum Knabbern?

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130416-img_2182.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;

Ich schaue noch eine Weile aus meinem Hotelfenster im 16. Stock, bevor ich mich hinlege.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130416-img_2191.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;

&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/topics/china&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/up.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;zur Serie&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2245643/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/next.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;n&amp;auml;chster Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
      
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    <title>Eine Woche China: Shenzhen (Tag 2)</title> 
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      &lt;b&gt;Dienstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Gro&amp;szlig;baustelle neben dem Hotel wird nicht nur bis zehn Uhr abends mit schwerem Ger&amp;auml;t im fl&amp;uuml;ssigen Schlamm gew&amp;uuml;hlt, sondern auch schon wieder ab sechs Uhr fr&amp;uuml;h. Vermutlich kann man gl&amp;uuml;cklich sein, dass sie nachts f&amp;uuml;r ein paar Stunden aufh&amp;ouml;ren. Gottseidank bin ich morgens aufgrund der sechsst&amp;uuml;ndigen Zeitverschiebung noch so m&amp;uuml;de, dass ich erst gegen viertel vor acht vom Wecker aufwache. Um 8 werden die mit Parolenbannern versehenen Wohncontainer der Bauarbeiter mit rhythmischem Text beschallt, was wie ein morgendliches Fitnessprogramm klingt, aber offensichtlich niemanden von seiner eigentlichen Arbeit abh&amp;auml;lt.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130417-img_2333.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Ich verzichte auf das Hotelfr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck (d&amp;uuml;nner Kaffee, irgendwelche Fleisch- und Suppengerichte) und fahre direkt zur Messe, wo sehr, sehr viele Menschen vor einem sehr gro&amp;szlig;en Messezentrum f&amp;uuml;r ihre Messeausweise anstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stand lerne ich erst einmal viele chinesische Kollegen kennen, die ich bislang nur aus E-Mails kannte, und treffe auch ein paar weitere Kollegen von zuhause, die die Messe besuchen, nicht zu vergessen unseren Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer. Meine Kollegen haben die Pr&amp;auml;sentation meines Produkts auf dem Stand schon gut im Griff, und ich k&amp;ouml;nnte mangels Chinesisch auch nicht sonderlich helfen, so mache ich eine erste eigene Runde. Unglaublich laut, bunt und &amp;uuml;berlaufen, und sehr viele weitere Messehallen au&amp;szlig;er der unseren, die ich noch gar nicht besichtige. Mittagessen im &quot;Food Court&quot; der Messehalle; f&amp;uuml;r gerade mal umgerechnet 2,50 Euro gibt es Reis mit gebratenem Schweinefleisch und Gem&amp;uuml;se und ein Getr&amp;auml;nk. Nichts Dolles, aber wir werden satt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag weiteres, noch zielloses Rumlaufen, wo ich mir schon ein paar geistige Bookmarks f&amp;uuml;r St&amp;auml;nde mit Produktkonkurrenz setze. Es ist drinnen schon dr&amp;uuml;ckend trotz Klimatisierung; sobald man aber nach drau&amp;szlig;en kommt, bricht bei 25 Grad und 100% Luftfeuchte endg&amp;uuml;ltig der Schwei&amp;szlig; aus. Ich stelle fest, zuviele Anz&amp;uuml;ge und zuwenig kurz&amp;auml;rmelige Hemden mitgenommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends, als es schon dunkel ist, gehen wir gemeinsam mit deutschen und chinesischen Kollegen in ein Fischrestaurant, das hei&amp;szlig;t wir fahren wieder lange Taxi dorthin. 

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130417-img_2357.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt; 

Das Bier (Marke Tsingtao) l&amp;auml;sst sich &amp;uuml;berraschend gut trinken und das laut der Kollegen kantonesisch gepr&amp;auml;gte Essen ist lecker. Okay, da sind auch ein paar knorpelige Sachen dabei, auch irgendwelche Teigb&amp;auml;llchen, die nach Mist riechen und die ich nicht probiere, aber sonst ist alles fein, Fisch, Muscheln, Krabben, Fleisch und Gem&amp;uuml;se, und wir unterhalten uns gut.

&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/images/20130417-img_2362.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;

Was mich aus dem Konzept bringt, ist dass die Kellner st&amp;auml;ndig Getr&amp;auml;nke in erst halbleere Gl&amp;auml;ser nachsch&amp;uuml;tten. Gerade bei Alkohol behalte ich ganz gerne die &amp;Uuml;bersicht. Und wenn man ihnen deutet, bitte jetzt nichts nachzuschenken, muss man sie wieder explizit bitten, das komplett leere Glas wieder aufzuf&amp;uuml;llen. Nervig. (Und ich bin etwas mehr angeschickert als geplant. Hicks.)

&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2245380/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/prev.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;voriger Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/topics/china&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/up.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;zur Serie&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://giardino.blogger.de/stories/2247377/&quot; class=&quot;imglink&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border: 0px; vertical-align:bottom;&quot; src=&quot;http://giardino.blogger.de/static/antville/giardino/layouts/antville.org81/next.gif&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;n&amp;auml;chster Tag&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
      
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