... neuere Einträge
Montag, 13. Juli 2009
Tag 10
Samstag, 20. Juni 2009
Heute nacht gemeinsam wach gewesen. Erstmals den alten Standventilator eingesetzt. Zuerst drinnen. Nach einer Weile dann nach draußen vor die Küchentür geschleppt, in der Hoffnung, vielleicht so wenigstens ein bisschen der leidlich kühleren Außenluft ins Häuschen zu bekommen. Ergebnis so mittel. Später kurzer Regen, der sofort verdampft.
Erst um halb zehn wieder aufgewacht. Möwe macht sich beim Frühstück ein wenig über meine nächtlichen Ventilatorversuche lustig. Zeitweise Wolkenfelder, Wind, aber immer noch große Hitze. Bodenventilator wird zur festen Einrichtung. Wir verbringen die Siesta mit reduzierter körperlicher Aktivität zuhause.
Am Nachmittag fahren wir nach Porto Pino, wollen erstmals dem Schild nach Porto Pineddu folgen. Während der nahe, erzlangweilige Familienstrand übervoll ist, stapfen wir durch einen so wunder- wie einsamen, im Wind rauschenden Dünenwald mit knorrigem Gehölz. Am »Strand« angekommen, dessen eigentlich unbebadbare Wasserlinie nur aus Felsen und Tang besteht, liegen dort vereinzelt gerade einmal drei, vier Menschen. Der Wind bläst kräftig und die Wellen sind ansehnlich. Beschließen, morgen wiederzukommen um zu fotografieren. Laufen nochmal zum Familienstrand zurück, springen ins heute eiskalte, aber nach wie vor unbewegliche Wasser. Wir wimmeln alle zwei Minuten Strandverkäufer ab, und als schließlich ein Kokosnussverkäufer mit Megafon vorbeistapft, beschließen wir, hiermit das letzte mal an diesen Strand zum Baden gegangen zu sein. Auch wenn er der nächste ist, den man von unserem Ort erreichen kann.
Wieder zuhause brät die Möwe die Doraden, die wir am Tag zuvor gekauft hatten; in die gleiche Pfanne wandern auch noch ein paar Kartoffeln und zwei Scheiben Brot.
[Abendessen sehen und hören, 1 MB]
Mit geöffneten Fenstern und Türen und dem für die letzten Tage nahezu frischen Wind gelingt es endlich, auch die Räume auf angenehme Temperaturen zu bringen. Wir werden sicher gut schlafen.

Heute nacht gemeinsam wach gewesen. Erstmals den alten Standventilator eingesetzt. Zuerst drinnen. Nach einer Weile dann nach draußen vor die Küchentür geschleppt, in der Hoffnung, vielleicht so wenigstens ein bisschen der leidlich kühleren Außenluft ins Häuschen zu bekommen. Ergebnis so mittel. Später kurzer Regen, der sofort verdampft.
Erst um halb zehn wieder aufgewacht. Möwe macht sich beim Frühstück ein wenig über meine nächtlichen Ventilatorversuche lustig. Zeitweise Wolkenfelder, Wind, aber immer noch große Hitze. Bodenventilator wird zur festen Einrichtung. Wir verbringen die Siesta mit reduzierter körperlicher Aktivität zuhause.
Am Nachmittag fahren wir nach Porto Pino, wollen erstmals dem Schild nach Porto Pineddu folgen. Während der nahe, erzlangweilige Familienstrand übervoll ist, stapfen wir durch einen so wunder- wie einsamen, im Wind rauschenden Dünenwald mit knorrigem Gehölz. Am »Strand« angekommen, dessen eigentlich unbebadbare Wasserlinie nur aus Felsen und Tang besteht, liegen dort vereinzelt gerade einmal drei, vier Menschen. Der Wind bläst kräftig und die Wellen sind ansehnlich. Beschließen, morgen wiederzukommen um zu fotografieren. Laufen nochmal zum Familienstrand zurück, springen ins heute eiskalte, aber nach wie vor unbewegliche Wasser. Wir wimmeln alle zwei Minuten Strandverkäufer ab, und als schließlich ein Kokosnussverkäufer mit Megafon vorbeistapft, beschließen wir, hiermit das letzte mal an diesen Strand zum Baden gegangen zu sein. Auch wenn er der nächste ist, den man von unserem Ort erreichen kann.
Wieder zuhause brät die Möwe die Doraden, die wir am Tag zuvor gekauft hatten; in die gleiche Pfanne wandern auch noch ein paar Kartoffeln und zwei Scheiben Brot.
[Abendessen sehen und hören, 1 MB]
Mit geöffneten Fenstern und Türen und dem für die letzten Tage nahezu frischen Wind gelingt es endlich, auch die Räume auf angenehme Temperaturen zu bringen. Wir werden sicher gut schlafen.

[giardino, 00:12] Permalink (6 Kommentare) 1337
Samstag, 11. Juli 2009
Tag 9
Freitag, 19. Juni 2009
Heute in die Markthalle von Carbonia, Fisch, Fleisch und Gemüse kaufen. Ich bin zu schüchtern, um gute Fotos zu machen, obwohl einige Verkäufer sogar von sich aus mit offensivem Lächeln dazu auffordern. Schade, dass wir nicht ein Wochenende mit 10 Personen oder so planen; man möchte das alles kaufen und zubereiten.
[Markthalle sehen und hören, 2,5 MB]
Ein älterer, freundlicher Herr mit Schalk in Stimme und Augen fragt, woher wir kämen, erzählt uns von früher, den vielen Bekannten, die wegen der Arbeit nach Germania gegangen seien, manche für immer, davon, wie er als Kind noch barfuß Fußball im Viertel gespielt hatte, dann wie man am besten mit Geizigen umgeht, und was sich an unzusammenhängenden Themen in vier Minuten sonst noch unterbringen lässt, und hinterlässt bei uns ein warmes Lächeln. [Er ist auf einem der Fotos in der Slideshow zu sehen, wie er auf seinen deutlich schüchterneren Freund zeigt.]
In einem gegenüberliegenden Haushaltswarengeschäft endlich schlichte Espressotassen gefunden, 6 Stück mit Untertasse, nur 5 Euro 55. Ha!
Nach der Siesta zuhause an den schon fast überlaufenen Strand von Porto Pino gefahren, einmal ins Wasser springen. Gemeinsam die Kommerzialisierung bemeckert.
Abendessen: Spaghetti, Tomatensauce mit einem Rest vom Bratwursthack.

Heute in die Markthalle von Carbonia, Fisch, Fleisch und Gemüse kaufen. Ich bin zu schüchtern, um gute Fotos zu machen, obwohl einige Verkäufer sogar von sich aus mit offensivem Lächeln dazu auffordern. Schade, dass wir nicht ein Wochenende mit 10 Personen oder so planen; man möchte das alles kaufen und zubereiten.
[Markthalle sehen und hören, 2,5 MB]
Ein älterer, freundlicher Herr mit Schalk in Stimme und Augen fragt, woher wir kämen, erzählt uns von früher, den vielen Bekannten, die wegen der Arbeit nach Germania gegangen seien, manche für immer, davon, wie er als Kind noch barfuß Fußball im Viertel gespielt hatte, dann wie man am besten mit Geizigen umgeht, und was sich an unzusammenhängenden Themen in vier Minuten sonst noch unterbringen lässt, und hinterlässt bei uns ein warmes Lächeln. [Er ist auf einem der Fotos in der Slideshow zu sehen, wie er auf seinen deutlich schüchterneren Freund zeigt.]
In einem gegenüberliegenden Haushaltswarengeschäft endlich schlichte Espressotassen gefunden, 6 Stück mit Untertasse, nur 5 Euro 55. Ha!
Nach der Siesta zuhause an den schon fast überlaufenen Strand von Porto Pino gefahren, einmal ins Wasser springen. Gemeinsam die Kommerzialisierung bemeckert.
Abendessen: Spaghetti, Tomatensauce mit einem Rest vom Bratwursthack.

[giardino, 00:09] Permalink (3 Kommentare) 1273
... ältere Einträge

