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Samstag, 20. März 2010
Nix Wunderland
Ich hätte es wissen müssen. Schon als ich ihr von unserem Weihnachtsgeschenk an die Jungs erzählte, dass wir mit ihnen ins Miniatur-Wunderland nach Hamburg fahren wollten, und ich raushörte wie gerne sie selbst auf diese Idee gekommen wäre. Sie müssen wissen, es ist nahezu unmöglich, den Kindern noch irgendein neues Erlebnis solcher Art zu bereiten; alle möglichen Freizeitparks, Musicals oder auch nur Fußballspiele in der Allianz-Arena, all das kennen sie schon. Und es sind natürlich auch die Kinder, die mir jetzt absagen, jetzt wo ich einen konkreten Termin in den Pfingstferien ausmachen will, vier Nächte, dann schon runtergehandelt auf drei, was aus reisetechnischen Gründen schon fast nicht mehr geht. Das sei aber so lange weg von zuhause. Schließlich erzählen sie mir heute abend, dass sie überhaupt nicht nach Hamburg wollten und sie überlegt hätten und dieses Miniatur-Wunderland auch gar nicht spannend fänden. Ob ich nicht mit ihnen einfach nur einen Tag ins Legoland nach Günzburg fahren könne, stattdessen.
Natürlich ist es jetzt ihr (Un-)Wille und den muss ich respektieren, auch wenn ich sicher nicht ins Legoland fahren werde, wo sie bestimmt schon 2x waren. Aber die Tatsache, dass ihre Mutter bei meinem ersten Anruf zum Thema diese Woche schon mit Triumph in der Stimme meinte, na ob das den Kindern aber nicht zu lange weg sei, die Tatsache, dass die Kinder eigentlich nie konkret benennen können, warum sie bei mir nicht übernachten wollen (und dann an seltenen Wochenenden, wenn ihre Mutter eigene Wegfahrpläne hat, überhaupt kein Problem damit haben), dass sie oft genug gezeigt hat, dass sie Angst davor hat, den Kindern könnte es bei der Möwe und mir zu familiär zugehen, sie sich zu wohl fühlen, all das lässt mich nicht eine Sekunde daran zweifeln, dass meine Jungs mit ihrer Ablehnung gerade zuallererst jemandem einen Gefallen tun. Und vermutlich merkt sie nicht einmal, wie sehr sie die beiden für ihre eigene Genugtuung missbraucht. Dazu braucht es schließlich keine Worte.
Natürlich ist es jetzt ihr (Un-)Wille und den muss ich respektieren, auch wenn ich sicher nicht ins Legoland fahren werde, wo sie bestimmt schon 2x waren. Aber die Tatsache, dass ihre Mutter bei meinem ersten Anruf zum Thema diese Woche schon mit Triumph in der Stimme meinte, na ob das den Kindern aber nicht zu lange weg sei, die Tatsache, dass die Kinder eigentlich nie konkret benennen können, warum sie bei mir nicht übernachten wollen (und dann an seltenen Wochenenden, wenn ihre Mutter eigene Wegfahrpläne hat, überhaupt kein Problem damit haben), dass sie oft genug gezeigt hat, dass sie Angst davor hat, den Kindern könnte es bei der Möwe und mir zu familiär zugehen, sie sich zu wohl fühlen, all das lässt mich nicht eine Sekunde daran zweifeln, dass meine Jungs mit ihrer Ablehnung gerade zuallererst jemandem einen Gefallen tun. Und vermutlich merkt sie nicht einmal, wie sehr sie die beiden für ihre eigene Genugtuung missbraucht. Dazu braucht es schließlich keine Worte.
[giardino, 02:58] Permalink (49 Kommentare) 1193
Montag, 15. März 2010

Ui.
[giardino, 01:03] Permalink (18 Kommentare) 652
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