Die Kinokurzkritik
Ach, was soll ich klug über Glücklichsein, Lebenseinstellung und Wesen schwafeln. Machen wir's kurz: Sehen Sie sich Happy-Go-Lucky an. Komisch, beschwingt, rührend und eine Hauptdarstellerin, die man so schnell nicht vergessen wird. Wunderbar.
[giardino, Montag, 28. Juli 2008, 01:54] 402
Ich habe diese Resonanz von allen gehört, die den FIlm gesehen haben. Bin die einzig mir bekannte Ausnahme. Normalerweise auch eher von der "Glas halb voll" Fraktion, "Secrets & Lies" von Mike Leigh einer meiner Top Ten Filme... aber das war selbst mir zu rosa. Hat die keine anderen Aggregatszustände? Wo finden wir sie wieder, wenn die Kamera aus? Schwer auf Lithium? Und ich fand den Film auch zu... beobachtend. Zu wenig "drin".
Aber wofür ich Mike Leigh applaudiere: mich hat er nicht erreicht, aber ichhabe viele glückliche Menschen aus dem Kino kommen sehen, die ihr Leben mal wieder anders beäugen. Und wenn Kino das kann, dann kann es was.
*Nörgelmodus aus, sorry*
Aber wofür ich Mike Leigh applaudiere: mich hat er nicht erreicht, aber ichhabe viele glückliche Menschen aus dem Kino kommen sehen, die ihr Leben mal wieder anders beäugen. Und wenn Kino das kann, dann kann es was.
*Nörgelmodus aus, sorry*
Hm. Ich fand, sie hat überzeugend gezeigt, dass sie schlicht so ist. Dass sie gar nicht anders kann als so zu sein und sich dann irgendwann auch dazu entschlossen hat, genau so sein zu wollen — selbst wenn sie damit immer wieder aneckt. Und der Film weist sie ja am Schluss schon auch heftig in ihre Grenzen.

