Eis schreit vor Schmerz, a Welt, die taut
Die ersten Blumen, weich und warm
Streckern si' aus und blinzeln auffi in'n Himmi
Und sonnen's zärtlich in ihre Arm
Verlorne Seeln schleichern über Wiesn
Lassen si' treibn in am warmen Frühlingswind
Nur i steh do, eig'hüllt in an Mantel
Und an Winter in mir, der koa Ende mehr nimmt

— Hans Söllner, Wintertraum [Anhören auf Youtube]

(Entschuldigung für die schlechte Transkription)

[giardino, Montag, 30. März 2009, 02:10] 317



p.m., Freitag, 3. April 2009, 21:45   (Permalink )
Ja, der Söllner.
Oft kommt man mit Mundart dichter ran an ein Motiv als irgendwie sonst.