Und immer mal wieder die Frage, ob das vielleicht irgendwann noch aufhört, das Gefühl, keinen richtigen Tages- und Wochenrhythmus zu haben, ob die Aufregung verschwindet, wenn ich Grenzen setzen, Konflikte eingehen, verhandeln muss (und die Leichtigkeit, mit der ich mich zu schlechten Kompromissen verleiten lasse), ob irgendwann der tägliche Kampf mit der Motivation aufhört, der ständige Zweifel, ob ich noch nicht die richtige Aufgabe oder nur noch nicht die richtige Einstellung dazu gefunden habe.

[giardino, Mittwoch, 6. Mai 2009, 22:51] 357



fluechtig, Mittwoch, 6. Mai 2009, 23:26   (Permalink )
Hm. Wenn es erstmal zur Mühsal geworden ist, wird es vielleicht irgendwann leicht(er), aber die Erinnerung an die Mühsal, glaube ich, bleibt.

monolog, Mittwoch, 6. Mai 2009, 23:41   (Permalink )
Meine Erfahrung mit mir selbst sagt: nein, es hört nicht auf, all das Hadern und Zweifeln und Verleiten.

Ich möchte aber glauben, dass mein eigener Wankelmut nur ein singuläres Phänomen ist und andere besser mit ihren getroffenen Entscheidungen leben können. Insofern: Ja, es hört auf. Ganz bestimmt :)

fluechtig, Mittwoch, 6. Mai 2009, 23:45   (Permalink )
Bei dir ist da ja noch das Problem mit dem Sturkopf, der sich absolut nicht demütig fügsam zeigen will, weder so noch so, weder für noch gegen dich. :)

*und jetzt lieber schnell wech...*