Right now
Ich lese … E-Mails, E-Mails, Spezifikationen, Kundenbesuchsberichte: Bürokram eben.

Ich trage … mich täglich zur Arbeit und funktioniere.

Ich habe … mich beruflich in eine Falle manövriert: ein Team, dessen Thema keine Zukunft hat, aber aus dem ich trotz Bewerbungen und Kontakteknüpfen seit über einem Jahr nicht rauskomme.

Ich höre … Françoiz Breut über Kopfhörer, durchdrungen von lautem Gebrabbel der Kollegen.

Ich trinke … schlichten grünen Teebeuteltee aus der kleinen Ikea-Thermoskanne, nachdem mir der nachmittägliche Espresso in letzter Zeit häufig Kopfschmerzen bereitet.

Ich esse … derzeit in der Kantine lieber allein als mit Kollegen.

Ich stehe … seit einiger Zeit öfter neben mir als fest auf dem Boden.

Ich gehe … mir mit meiner Negativität im Moment selbst auf die Nerven.

Ich lache … oft über Switch Reloaded.

Ich sehe … meine Freunde viel zu selten.

Ich mag … die Wochenenden mit meiner Möwe. Den Herbst.

Ich schreibe … seltener als früher auf, was mich gerade beschäftigt.

Ich weiß … dass ich gesegnet bin mit den Menschen um mich herum, meiner finanziellen Situation, meinen inneren Stärken und Fähigkeiten. Trotz allem.

Ich möchte … mich wieder so wie früher in Musik verlieren können (auch selbstgeklimperter). Alltäglicher meine Söhne um mich haben. Mehr fotografieren. Einen Rhythmus für Tag und Woche. Das Gefühl zurück, ich zu sein.


Geklaut von hier, ursprünglich anders gedacht von hier.

[giardino, Donnerstag, 28. Oktober 2010, 14:07] 299