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Freitag, 2. Mai 2008
Offen aus Tradition
Antville.org stehen wieder einmal schwere Tage bevor; ein erster Schritt in einer Reihe von Software-Aktualisierungen, von denen am Ende auch Blogger.de einmal profitieren soll. Dieser Garten ist daher ab sofort für ein paar Lieblings-Antvilleblogger geöffnet, die während der Evakuierung eine Unterkunft suchen.
[giardino, 10:27] Permalink (8 Kommentare) 438
Donnerstag, 1. Mai 2008
Wechselbad
Seit ich die neue Stelle angetreten habe, pendelt meine Verfassung zwischen altväterlicher Gelassenheit und Panik. Zwischen Größenwahn und Würstchen. So viel stürzt derzeit jeden Arbeitstag auf mich ein, neue Namen und Gesichter, neue Vorgänge, Fragen, Dienstreisen, zu lesende Dokumente, dass ich alle Hände voll zu tun habe, diese Flut zu ordnen. Tue ich das nicht, steigt binnen weniger Arbeitsstunden die Panik auf, ganz körperlich wie ein Klopfen im Hals. Nachts wache ich davon auf und kann nicht weiterschlafen. Die Anzahl neuer Mails im Posteingang wird zur Bedrohung, hinter jedem Ansprechen des Chefs befürchte ich eine neue, zusätzliche Aufgabe, wo ich doch schon so viele andere Baustellen habe, die ich erst einmal beackern muss.
Sobald ich alles wieder für mich sortiert habe, steigt die Zuversicht, ich werde ruhig, kann wieder den nächsten, kleinen Schritt tun, die nächste Mail schreiben, das nächste Telefonat führen und ein Gefühl stellt sich ein, dass ich eigentlich richtig gut zurecht komme. Verlegene Freude auch über viel Lob, das ich derzeit von außen erhalte. Und wenn ich so nach Hause gehe, schlafe ich nachts durch wie ein Stein. Bilde mir sogar ein, meine freie Zeit am Wochenende etwas intensiver zu nutzen als früher. Habe das Gefühl, eigentlich den Job für mich gefunden zu haben. Mindestens zum jetzigen Zeitpunkt und im Rahmen des Möglichen.
Was im Moment zu leiden hat, ist das Blog und auch das Bloglesen, hierfür bleibt einfach nicht viel Platz im Kopf. Und die Muße zum Fotografieren vermisse ich auch. Aber das kommt irgendwann wieder.
Sobald ich alles wieder für mich sortiert habe, steigt die Zuversicht, ich werde ruhig, kann wieder den nächsten, kleinen Schritt tun, die nächste Mail schreiben, das nächste Telefonat führen und ein Gefühl stellt sich ein, dass ich eigentlich richtig gut zurecht komme. Verlegene Freude auch über viel Lob, das ich derzeit von außen erhalte. Und wenn ich so nach Hause gehe, schlafe ich nachts durch wie ein Stein. Bilde mir sogar ein, meine freie Zeit am Wochenende etwas intensiver zu nutzen als früher. Habe das Gefühl, eigentlich den Job für mich gefunden zu haben. Mindestens zum jetzigen Zeitpunkt und im Rahmen des Möglichen.
Was im Moment zu leiden hat, ist das Blog und auch das Bloglesen, hierfür bleibt einfach nicht viel Platz im Kopf. Und die Muße zum Fotografieren vermisse ich auch. Aber das kommt irgendwann wieder.
[giardino, 18:02] Permalink (6 Kommentare) 355
Es riecht immer noch nach feinem Öl, uralten Papieren und bahnamtlichen Bohnerwachs
Das alles ist Dir mit einem Male wieder unerhört präsent, Dein nächtliches Spiegelbild in der Fensterscheibe, die provozierende Langsamkeit des Uhrzeigers während der Nachtschichten, auch Dein schweißnasses Hochfahren aus unruhigem Schlaf, als Du im Traum die drei grellen Spitzenlichter bewegungslos vor dem Einfahrsignal zu sehen glaubtest und plötzlich ganz sicher warst, kurz eingenickt gewesen zu sein und den Schnellzug ohne Grund hingestellt zu haben.[...]Den Zonebattler treibt es an die frühere Stätte seiner Arbeit, an die er sich nicht ohne Wehmut zurückerinnert.
Auch nach vier Wochen Abwesenheit warten keine Aktenberge und hundertachtzig rote Mails, hier gilt es immer nur die Gegenwart zu bewältigen, das ist Herausforderung genug. Kein Gedanke an Projekte, Termine und Meilensteine schleicht sich in den Feierabend oder ins Wochenende, hier bleibt die Arbeit am Arbeitsplatz.
[giardino, 12:43] Permalink (0 Kommentare) 287
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