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Montag, 20. Juli 2009
Tag 16
Freitag, 26. Juni 2009
Überraschungsbesuch bei Tante und Onkel der Möwe in Carbonia, die auch einmal in Deutschland gewohnt und gearbeitet hatten, aber wieder nach Sardinien zurückgekehrt sind. Fühle mich wohl bei ihnen, wozu neben ihrer Liebenswürdigkeit eine eigenartige Mischung beiträgt, einerseits die mir aus Chorzeiten noch vertraute typisch italienische Wohnung mit ihren Möbeln, gerahmten Fotos, dem laufenden Küchenfernseher usw., andererseits die bei den beiden immer noch spürbare Nähe zu Deutschland.
Wurden natürlich gleich zum Mittagessen dabehalten (Spaghetti mit Tomatensauce sowie - separat - in der Sauce geschmorten Hühnerflügeln). Schön auch, mal wieder etwas länger Italienisch sprechen zu können. Kleinen, aber übervollen Gemüse- und Kräutergarten im Hof bewundert: Basilikum, Kresse, Rosmarin, Tomaten verschiedener Größen, Bohnen, Rucola, Zitronen, Weintrauben... hach.
Anschließend am Nachmittag noch ein bisschen für die Möweneltern eingekauft, die am Sonntag eintreffen werden, wenn wir gerade abgereist sind.
Nachbar hat sein Dach inzwischen fast fertig.
Abends im Ort spazieren gegangen, wobei wir aus einer geöffneten Kirche Fetzen einer Chorprobe mit modernen italienischen Kirchenliedern mitbekommen haben. Sehr sehnsuchtsvolle Erinnerung an meine Tourneen und Konzerte mit dem Turiner Chor. Die Guardia Medica, die meinen von einem Insektenstich unschön geschwollenen Oberarm mal hätte begutachten sollen, hatte leider zu.
Zuhause Brote gegessen und noch ein wenig über Familien und Biographien gesprochen.

Überraschungsbesuch bei Tante und Onkel der Möwe in Carbonia, die auch einmal in Deutschland gewohnt und gearbeitet hatten, aber wieder nach Sardinien zurückgekehrt sind. Fühle mich wohl bei ihnen, wozu neben ihrer Liebenswürdigkeit eine eigenartige Mischung beiträgt, einerseits die mir aus Chorzeiten noch vertraute typisch italienische Wohnung mit ihren Möbeln, gerahmten Fotos, dem laufenden Küchenfernseher usw., andererseits die bei den beiden immer noch spürbare Nähe zu Deutschland.
Wurden natürlich gleich zum Mittagessen dabehalten (Spaghetti mit Tomatensauce sowie - separat - in der Sauce geschmorten Hühnerflügeln). Schön auch, mal wieder etwas länger Italienisch sprechen zu können. Kleinen, aber übervollen Gemüse- und Kräutergarten im Hof bewundert: Basilikum, Kresse, Rosmarin, Tomaten verschiedener Größen, Bohnen, Rucola, Zitronen, Weintrauben... hach.
Anschließend am Nachmittag noch ein bisschen für die Möweneltern eingekauft, die am Sonntag eintreffen werden, wenn wir gerade abgereist sind.
Nachbar hat sein Dach inzwischen fast fertig.
Abends im Ort spazieren gegangen, wobei wir aus einer geöffneten Kirche Fetzen einer Chorprobe mit modernen italienischen Kirchenliedern mitbekommen haben. Sehr sehnsuchtsvolle Erinnerung an meine Tourneen und Konzerte mit dem Turiner Chor. Die Guardia Medica, die meinen von einem Insektenstich unschön geschwollenen Oberarm mal hätte begutachten sollen, hatte leider zu.
Zuhause Brote gegessen und noch ein wenig über Familien und Biographien gesprochen.

[giardino, 20:47] Permalink (0 Kommentare) 1273
Sonntag, 19. Juli 2009
Tag 15
Donnerstag, 25. Juni 2009
Ich bin inzwischen braun wie bestimmt seit zwanzig Jahren nicht mehr. Das Wetter ist freundlich und wir fahren nach dem Frühstück an unseren kleinen Strand. Und siehe da: Der Platz unter dem Baum ist frei! Yeah.
Nun. Der Boden darunter ist hart; auf richtigem Sand liegt es sich bequemer. Die Luft ist heute auch eher kühl, das heißt im Schatten fange ich zwischendurch an zu frösteln (die Möwe liegt sowieso fast nur in der Sonne, aber die hat auch nicht meine helle Haut). Und dann kommt auch noch ein älteres Ehepaar und legt sich 20 Meter weiter hin, wo er so aussieht wie ein wenig geliebter Kollege, von dem ich weiß, dass er zurzeit auf Sardinien Urlaub machen wollte. Das wäre schon ein Ding: Sardinien hat 1,7 Millionen Einwohner, derzeit 6stellige Besucherzahlen, eine Küste von bestimmt tausend Kilometern, und dann finden sich zwei Kollegen am selben winzigen Strand ein, wo nur etwa ein Dutzend Pärchen und Familien lagern.
Er sieht aus, er scheint Deutscher zu sein, die Stimmlage passt, er schaut öfters zu mir rüber, aber wir sind einen Tick zu weit voneinander entfernt, um sicher sein zu können. Und nur um meine Vermutung zu prüfen gehe ich nicht zu ihm hin, schließlich will ich ihn überhaupt nicht treffen. Bin von dieser Anwesenheit etwas genervt.
Meine Verkrampfung weicht erst, als ich mit geschlossenen Augen einem Hörbuch auf dem MP3-Player lausche und im Schatten dahindöse, vom inzwischen doch warmen Wind gestreift. Und es mir egal wird, wer der Mann ist. So bleibt letztlich alles Vermutung, auch noch als wir gegen halb fünf den Strand verlassen, um zur unserer Bar zu fahren.
Einkauf, abends Rindfleisch in Tomaten-Petersilien-Zwiebelsauce gekocht, dazu roh gebratene Kartoffeln. Köstlich!

Ich bin inzwischen braun wie bestimmt seit zwanzig Jahren nicht mehr. Das Wetter ist freundlich und wir fahren nach dem Frühstück an unseren kleinen Strand. Und siehe da: Der Platz unter dem Baum ist frei! Yeah.
Nun. Der Boden darunter ist hart; auf richtigem Sand liegt es sich bequemer. Die Luft ist heute auch eher kühl, das heißt im Schatten fange ich zwischendurch an zu frösteln (die Möwe liegt sowieso fast nur in der Sonne, aber die hat auch nicht meine helle Haut). Und dann kommt auch noch ein älteres Ehepaar und legt sich 20 Meter weiter hin, wo er so aussieht wie ein wenig geliebter Kollege, von dem ich weiß, dass er zurzeit auf Sardinien Urlaub machen wollte. Das wäre schon ein Ding: Sardinien hat 1,7 Millionen Einwohner, derzeit 6stellige Besucherzahlen, eine Küste von bestimmt tausend Kilometern, und dann finden sich zwei Kollegen am selben winzigen Strand ein, wo nur etwa ein Dutzend Pärchen und Familien lagern.
Er sieht aus, er scheint Deutscher zu sein, die Stimmlage passt, er schaut öfters zu mir rüber, aber wir sind einen Tick zu weit voneinander entfernt, um sicher sein zu können. Und nur um meine Vermutung zu prüfen gehe ich nicht zu ihm hin, schließlich will ich ihn überhaupt nicht treffen. Bin von dieser Anwesenheit etwas genervt.
Meine Verkrampfung weicht erst, als ich mit geschlossenen Augen einem Hörbuch auf dem MP3-Player lausche und im Schatten dahindöse, vom inzwischen doch warmen Wind gestreift. Und es mir egal wird, wer der Mann ist. So bleibt letztlich alles Vermutung, auch noch als wir gegen halb fünf den Strand verlassen, um zur unserer Bar zu fahren.
Einkauf, abends Rindfleisch in Tomaten-Petersilien-Zwiebelsauce gekocht, dazu roh gebratene Kartoffeln. Köstlich!

[giardino, 22:28] Permalink (1 Kommentar) 1224
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