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Sonntag, 20. November 2011
Übrigens bekam ich vor ein paar Tagen eine gleichsam frustrierende wie tröstliche Information: In dem Team, wo ich mich im Februar vergeblich beworben und vorgestellt hatte, ist wieder eine Stelle frei. Ich rief den Teamleiter an. Nachdem er mir damals ja nur sagte, es läge nicht an mir, man habe sich einfach zwischen zweien entscheiden müssen, rückte er diesmal mit der Wahrheit heraus: Der oberste Abteilungsleiter, der bei meiner Castingrunde auch für zwanzig Minuten dabei war und Fragen stellte und mit dem ich nicht sonderlich warm wurde, hatte schlicht gegen mich votiert. Ein Chef, drei Hierarchielevel drüber, der in einzelne Einstellungen hineinregiert, gegen die Entscheidung seines Mitarbeiters, dessen Mitarbeiters und wiederum dessen Teams.
Frustrierend? Ja, weil der Mann immer noch der oberste Abteilungsleiter ist. Obwohl ich also die Stelle will, wäre es keine gute Idee, es ein zweites Mal zu versuchen.
Tröstlich? Ja. Weil mich der Teamleiter immer noch gerne als Mitarbeiter hätte. Vor allem aber, weil ich nun ganz offenbar doch meinem Gefühl vertrauen durfte.
Frustrierend? Ja, weil der Mann immer noch der oberste Abteilungsleiter ist. Obwohl ich also die Stelle will, wäre es keine gute Idee, es ein zweites Mal zu versuchen.
Tröstlich? Ja. Weil mich der Teamleiter immer noch gerne als Mitarbeiter hätte. Vor allem aber, weil ich nun ganz offenbar doch meinem Gefühl vertrauen durfte.
[giardino, 23:51] Permalink (4 Kommentare) 743
Sonntag, 13. November 2011
Kleine, unvollständige Spurensuche
Angela Merkel:
»Deshalb heißt es, immer wieder wachsam sein, gegen jede Form von Extremismus, in diesem Fall wahrscheinlich gegen Extremismus von der rechten Seite.«Volker Kauder:
Die Dimension der Verbrechen kommt »nahe an den Terrorismus der Rote-Armee-Fraktion«.Hans-Peter Friedrich:
»Es sieht so aus [...], als ob wir es tatsächlich mit einer neuen Form des rechtsextremistischen Terrorismus zu tun haben«.(tagesschau.de, de.reuters.com; Hervorhebungen von mir)
Zugleich nahm er die Ermittler in Schutz. »Es wurde eben der Zusammenhang nicht hergestellt zwischen diesen Morden, die unter dem Begriff Döner-Morde bekanntgeworden sind, und politisch motivierter Gewalt«, sagte der Innenminister. Die Polizei sei davon ausgegangen, dass es sich um organisierte Kriminalität und möglicherweise um Schutzgelderpressung handele.
»Ich denke allein die Situation, wie wir sie jetzt haben, ist schon schlimm genug: Dass also Menschen durchs Land laufen und wahllos morden, also eine unvorstellbare Gewalt ausüben — ich glaube, das konnte sich keiner bisher so richtig vorstellen.«
[giardino, 23:15] Permalink (3 Kommentare) 586
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